Interesse?
Der Förderverein Torfbacken kommt auch gerne an Ihre Schule.
Kontakt:
Förderverein Torfbacken e.V.
1.Vorsitzende
Mars Dieter Timm
Süderholmer Straße 93,
25746 Heide / Süderholm

Blick in die Ausstellung

Führt durch die lebendige Ausstellung: Der 1.Vorsitzende des Fördervereins Mars Dieter Timm

Dankschreiben einer Schulleitung

Der Förderverein Torfbacken "macht Schule"

Zu den besonderen Terminen des Förderverein Torfbacken zählen die Einladungen der Schulen in der Region. Hier besteht die gerne wahrgenommene Möglichkeit Schülern wissenswertes über das Moor, seine Entstehung aber vor allen Dingen die Tätigkeit des Torfbacken nahezubringen.
Die folgenden Bilder zeigen eine Schulausstellung in der Grundschule in Hamdorf.

Im Foyer der Schule sind die Stellwände und Schautafeln, sowie einige Exponate wie Schubkarren, Sodenformen und Ketscher ausgestellt.

Und so funktioniert es! Der erste Vorsitzende des Fördervereins Torfbacken Mars Dieter Timm erklärt den Schülern wie der Handketscher in der Torfgewinnung eingesetzt und benutzt wurde. Hier erfahren die Kinder zum ersten Mal, mit welchem körperlichen Einsatz früher die
Brennstoffgewinnung der Haushalte verbunden war.

Die Schubkarren als Transportmittel, die vor 80 Jahren im Moor im Einsatz waren, haben mit den heute benutzten nichts gemein. Auch die "kleinen" Vorführmodelle waren sehr unhandlich, stellten die Schüler fest.

Da klappte das "Durchmischen" des Torfes schon wesentlich besser. In gemeinschaftlicher Fussarbeit wurde ein Torfbrei hergestellt, welcher dann in die Schubkarren gefüllt wurde.

Der nächste Schritt: Der Torfbrei wird in die Formen gefüllt, verdichtet und dann glattgestrichen. Die gleichen Arbeitsschritte, welche hier von den Schülern durchgeführt wurden, waren füher im Moor auch notwendig um für den Winter Brennmaterial zu gewinnen.

Die Sodenform wird jetzt gedreht und die Soden werden zum trocknen ausgelegt. Früher schaffte ein eingespieltes Team unter Idealbedingungen im Moor am Tag bis zu 2.000 Soden !!!!

Das Ergebnis: Torfsoden die durchgetrocknet durchaus den Brenn- und Heizwert von Briketts haben und bis in die Fünfziger Jahre ein noch weit verbreitetes Heizmittel darstellten. Durch diese Ausstellung wird es jungen Menschen einmal gezeigt, mit welchen körperlichen Aufwand in der Vergangenheit Heiz- und Brennmaterial gewonnen wurde. Auch stellt das Torfbacken in den Mooren Dithmarschens ein Stück kulturelle Vergangenheit dar, die es lohnt zu bewahren.

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